Kurzsichtigkeit (Myopie): Wenn die Ferne verschwimmt
- Hikmet Hakan Yaşbala

- 5. März 2025
- 1 Min. Lesezeit

Die Kurzsichtigkeit, in der Fachsprache Myopie genannt, ist eine weit verbreitete Sehschwäche. Betroffene sehen nahe Objekte scharf, während entfernte Gegenstände unscharf erscheinen.
Ursachen der Kurzsichtigkeit:
Augenlänge: Bei Kurzsichtigen ist der Augapfel oft zu lang. Dadurch bündeln sich die Lichtstrahlen vor der Netzhaut, anstatt direkt auf ihr.
Brechkraft der Hornhaut oder Linse: In selteneren Fällen kann auch eine zu starke Brechkraft von Hornhaut oder Linse die Ursache sein.
Genetische Veranlagung: Kurzsichtigkeit kann vererbt werden.
Umweltfaktoren: Studien deuten darauf hin, dass auch Umweltfaktoren wie intensive Naharbeit (z. B. langes Lesen oder Bildschirmarbeit) und wenig Zeit im Freien eine Rolle spielen können.
Symptome der Kurzsichtigkeit:
Verschwommenes Sehen in der Ferne
Zusammenkneifen der Augen, um schärfer zu sehen
Müdigkeit und Kopfschmerzen bei längerer Anstrengung der Augen
Diagnose der Kurzsichtigkeit:
Eine Augenuntersuchung beim Augenarzt oder Optiker kann die Kurzsichtigkeit feststellen.
Korrektur der Kurzsichtigkeit:
Brille: Zerstreuungslinsen (Minusgläser) korrigieren die Kurzsichtigkeit.
Kontaktlinsen: Auch Kontaktlinsen können die Kurzsichtigkeit ausgleichen.
Refraktive Chirurgie: In einigen Fällen kann eine Laserbehandlung (z. B. LASIK) die Kurzsichtigkeit dauerhaft korrigieren.
Vorbeugung der Kurzsichtigkeit:
Regelmäßige Pausen bei Naharbeit
Ausreichend Zeit im Freien
Regelmäßige Augenuntersuchungen
Wichtige Hinweise:
Kurzsichtigkeit kann sich im Laufe der Zeit verschlimmern, insbesondere im Jugendalter.
Eine frühzeitige Diagnose und Korrektur sind wichtig, um die Augen zu entlasten und Folgeprobleme zu vermeiden.
Fazit:
Kurzsichtigkeit ist eine häufige Sehschwäche, die jedoch gut korrigiert werden kann. Mit der richtigen Sehhilfe können Betroffene ein klares und scharfes Sehen genießen.



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